BAC Infratrust: Unkoscheres Tauschangebot übervorteilt Funkmastenanleger

Berlin Atlantic Capital (BAC) hat die Anleger ihrer Infratrust-Serie aufgefordert, einem Tauschangebot zustimmen. Das Angebot wird den Anlegerinteressen jedoch nicht gerecht, die Begründung der BAC ist zweifelhaft.

Den Anlegern wird angeboten, ihre Anteile an den Infratrust-Fonds in Aktien der US-Gesellschaft CIG Wireless Inc. umzutauschen. Damit würden die Vermögensgegenstände der Fonds auf die CIG Wireless übertragen werden. Ausweislich der Akten, die öffentlich bei der US-amerikanischen Aufsichtsbehörde SEC einzusehen sind, handelt es sich dabei um die Umwandlung der vormaligen Firma Cyber Supply. Die schweizerischen Investmentgesellschaften Enex Capital und Wireless Investment Fund haben Anfang Oktober für 50.000 US-Dollar rund 64 Prozent der rund 18 Millionen Stammaktien erworben. In einer Stellungnahme vom 31. Oktober erklärt BAC, dass der derzeitige, vorbörsliche Kurs der Aktie der CIG Wireless bei vier US-Dollar liege und dass die Infratrust-Anleger Vorzugsaktien zu drei US-Dollar bekämen – samt Wandlungsrecht.

Folgt man der Begründungslogik von BAC, wäre der Wert des Unternehmens CIG Wireless innerhalb von vier Oktoberwochen von rund 78.000 auf mehr als 72 Millionen US-Dollar gestiegen. Das ist unseriös. Es leuchtet nicht ein, weshalb Anleger ihr Eigentum an den Funkmasten auf die CIG Wireless zu diesen Konditionen übertragen sollten. Die Informationen, die den Anlegern im Vorfeld der Entscheidung zur Verfügung gestellt werden, sind äußerst dünn bis irreführend. Der Zeitraum, den BAC auch nach einer zehntägigen Verlängerung zur Entscheidungsfindung gibt, ist sehr kurz.

12 thoughts on “BAC Infratrust: Unkoscheres Tauschangebot übervorteilt Funkmastenanleger

  1. Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,
    28 Monaten nach seinem Austritt aus der BAC meldet sich Oliver Schulz das erste Mal über seine website zu Wort.
    http://www.oliverschulz.com
    Sehr geehrte Geschäftspartner,

    seitdem ich im Oktober 2010 bei der BAC Berlin Atlantic Capital-Gruppe gekündigt habe, wurde viel über meine Person, meine Familie und die Hergänge innerhalb der BAC-Gruppe berichtet und spekuliert. Heute möchte ich Ihnen über diesen Blog zum ersten Mal meine Sicht der Dinge zu den Ereignissen darlegen. (weiterlesen …)

  2. Lange Zeit war es still, jetzt geht es wieder los. Derzeit ist der Anlageberater Martin Retsch von Hesse + Partner aktiv dabei, Vertriebe vom Besuch einer Roadshow zu überzeugen, die er gemeinsam mit Stefan Brückl, Geschäftsführer der MfAM Mobilfunk Asset Management GmbH, veranstaltet. Man stellt sich schon die Frage, welche Ziele Herr Retsch hier verfolgt. Laut Anschreiben hat anscheinend die Fondsgeschäftsführung (Herr Brückl) einen Berater beauftragt, den „derzeitigen Wert und die Zukunftsaussichten“ der Beteiligung zu recherchieren. Das erklärt vermutlich auch den Zugang zu Anleger- und Beraterdaten. Zu hinterfragen ist allerding, wozu Herr Brückl einen Finanzanlageberater benötigt, um über den Wert und die Zukunftsaussichten der Beteiligungen ein Bild zu bekommen. Wer übernimmt eigentlich die Kosten für die Arbeit von Herrn Retsch? Die Fonds?

    Mit Blick auf die anstehenden Gesellschafterversammlungen sowie den 2 gescheiterten Versuchen, die Kommanditbeteiligungen in Aktienbeteiligungen umzuwandeln kann man hier wohl von einem erneuten Versuch eines „unmoralischen Angebots“ zu Lasten der Anleger ausgehen. Zieht man die aktuellen Finanzberichte zu Rate, die die CIG auf ihrer Website veröffentlicht, und setzt man den aktuellen Kurs damit ins Verhältnis, erkennt man, wie dringend die CIG auf einen solchen Umtausch angewiesen ist.

    Als neues Argument für einen Umtausch könnte ebenso die neue Credit Facility herhalten, die die CIG bekommen hat. Die Macquarie-Bank gewährt einen Kredit über 150 Mio. US-$ für einen Funkturmpool. Sicherlich sind hier die Konditionen akribisch zu hinterfragen. Besonders wichtig: Werden Masten als Sicherheit hinterlegt?

    Hoffen wir nicht auf ein 2. LTAP-Fiasko. Die Auswirkungen dort hängen mir und besonders meinen Anlegern heute und auch in Zukunft noch nach…

    Ich hoffe, dass wir als Anlageberater auch im 3. Anlauf den Umtauschversuch verhindern. Insbesondere im Infra Trust 6 und im Infra Trust 8 gibt es keinen Grund, etwas zu ändern, da die Kommanditisten im Besitz der Masten sind.

    • Wie vermutet startet mit Einladung vom 30.11.2012 zur Gesellschafterversammlung das nächste Übernahmeangebot. Wie bereits im letzten Jahr handelt es sich offenbar um einen weiteren betrügerischen Versuch, das bestehende Mobilfunkmast-Portfolio zu übernehmen. Selbstverständlich ist der Geschäftsführer der MfAM Mobilfunk Asset Management GmbH, Herrn Stephan Brückl, nicht ausfindig zu machen. Gerne hätten wir einige Fragen beantwortet, bevor wir uns auf den Weg nach Berlin machen.
      In der Einladung und dem Bericht des BAC Infratrust Sechs GmbH & Co. KG Managements, was im Übrigen von der CIG Wireless Corp., IAM InfraTrust Asset Management und damit von der unauffindbaren ENEX Group gesteuert wird, können die Anleger ja geradezu froh sein, ihre Masten noch so grade verkaufen zu können. Unserer Meinung nach, sollten sich mal wieder sämtliche BAC (Berlin Atlantic Capital) Anleger rechtlichen Beistand einholen und gegen den Beschluss und damit GEGEN den Verkauf stimmen. Warum wohl will die Pleitefirma CIG Wireless die Masten kaufen? Die Frage ist auch, erhalten die Anleger dann auch wirklich ihr Geld oder wertlose Aktien, wie bereits im Vorjahr vorgeschlagen wurde…

  3. Das Angebot wurde ja nun abgesagt und vermutlich ist es deswegen hier so ruhig geworden. Aber wir sollten uns nicht unbesorgt zurücklehnen. Beiten, Weil und Przybyl werden mit Sicherheit einen weiteren Versuch unternehmen, um an die letzten Anlegergelder zu kommen. Das Angebot wird geschönt und der “Handel” mit den CIG Aktien wird zwischen den Herren weiter fleißig fortgesetzt, um Interesse an den Aktien vorzutäuschen. Also: nicht einlullen lassen, sonst ist das ganze Geld doch bald weg!

  4. Als BAC vergangene Woche die Gesellschafterversammlungen absagte, auf denen über die Annahme des Umtauschangebots abgestimmt werden sollte, lag dem Anlegerschreiben eine „Expertise“ von Prof. Dr. Bernd-Thomas Ramb bei. Sie sollte darlegen, dass dergleichen Umtauschangebote sinnvoll und in bestimmten Situationen geboten seien. Als Beispiel führt Ramb an, dass der A380 aus dem Doric/Hansa Treuhand-Fonds „Sky Cloud II“ in die an der Londoner Börse gelistete Gesellschaft Doric Nimrod Air Two Limited eingebracht worden sei. Das ist falsch. Der fragliche A380 ist nach wie vor im Besitz der Fondsgesellschafter, und es gibt keinen Grund, weshalb jemand ein solche Umwandlung betreiben oder gutheißen hätte sollen. BAC bzw. CIG Wireless haben inzwischen das Umtauschangebot zurückgezogen. Umso unerklärlicher, warum sie die Pseudo-Expertise von Prof. Ramb noch beigelegt haben.

    • Hallo Jan,

      nein, ist Ihnen nicht entgangen. Es gibt ihn nicht.
      Ich werds mal im Team diskutieren, sehe aber eigentlich noch nicht so recht den Mehrwert.

  5. Sehr geehrter Herr Weil, sehr geehrter Herr Przybyl,
    danke für Ihre Antwort. Diese zeigt deutlich die ehrliche und aufrichtige Art der Kommunikation, die sie im Umgang mit Anlegern pflegen. Wie sie wissen, ist die SWORN-Group GmbH, deren Geschäftsführung ich nach dem Willen der Anleger zusammen mit Oliver Schulz ausübe, im Juni 2011 aus einer geschäftslosen Vorrats-GmbH mit Namen patus602 hervorgegangen. Die Sworn-Group GmbH dient lediglich als Vehikel für die Anleger des ITP1, um die BAC Asset Management GmbH als Komplementärin des Infratrust Premium Eins abzulösen. Diese Ablösung wurde am 10.10.2011 mit 100% der Stimmen des gezeichneten Kapitals, das heißt von allen Anlegern, gewünscht und vollzogen. Auch Herr Weil wurde mit 100% der Stimmen des gezeichneten Kapitals von seinem Amt als geschäftsführender Kommanditist entbunden. Vor diesem Hintergrund ist ihre Behauptung einer „feindlichen Übernahme“ nur mit einem vollständigen Realitätsverlust erklärbar. Die SWORN-Group GmbH hat keinerlei Aktivitäten im Bereich Mobilfunk oder Towerbusiness.
    Sie versuchen zum wiederholten Mal gegen besseres Wissen den Eindruck zu erwecken, als seien die SWORN-Capital GmbH (deren Geschäftsführer ich nicht bin) und die SWORN-Group GmbH (deren Geschäftsführer ich zweifelsfrei bin) identisch. Obwohl dieses Verwirrspiel schon mit den Anlegern des ITP1 nicht funktioniert hat, versuchen sie erneut, unter dem Deckmantel der „Aufklärung“ dem Leser ihre Geschichte vom bösen Herrn Schulz zu verkaufen. Sie, Herr Przybyl, haben im Bereich Lifetrust bis zum bitteren Ende behauptet, die schlimme Wells-Fargo Bank wolle den Anlegern Ihre Policen wegnehmen. Zur Zeit ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen sie, Herrn Weil und Herrn Beiten (nicht gegen Wells-Fargo oder Oliver Schulz) wegen des Verdachts der Untreue und des Kapitalanlagebetruges. Das Trio Beiten/Weil/Przybyl hat im Bereich Lifetrust mit ca. 170 Mio. Euro Verlust für die Anleger das Ergebnis des Duos Beiten/Weil aus dem Jahre 2002 in der BAF Berlin Animation Film GmbH & Co. Produktions KG mit ca. 86 Millionen Euro Verlust für die Anleger beträchtlich übertroffen. (siehe auch FAZ vom 29.4.2003, Bericht von Johannes Ritter)
    Auch im Bereich Infratrust ist zur Zeit ein Verlust von ca. 20 Millionen US$ zu beklagen, weitere ca. 16 Millionen US$ scheinen für „Fees“ (Gebühren) verwendet worden sein. Statt weiter an unglaubwürdigen Dolchstoßlegenden zu basteln sollten sie ihr zweifelsfrei nachgewiesenes Unvermögen zum Umgang mit Anlegergeldern eingestehen und ihre Sessel umgehend und klaglos für fähigere Nachfolger räumen.
    Dr.Heinrich Böhmer

  6. Die Ausführungen des Sworn Geschäftsführers Dr. Boehmer sind unter folgendem Gesichtspunkt zu sehen:

    Die Sworn Gmbh wurde vom ehemaligen BAC und IT Fonds Geschäftsführer Oliver Schulz gegründet. Die Sworn ist ein unmittelbarer Konkurrent der BAC. Herr Dr. Boehmer ist ebenfalls Geschäftsführer der Sworn. Seit einiger Zeit bereitet die Sworn GmbH unter der Führung von Oliver Schulz wiederholt einen feindlichen Übernahmeversuch des Mobilfunkgeschäfts der BAC vor. Hiergegen wurde bereits Nichtigkeitsklage eingereicht.

    Ein erster Übernahmeversuch war bereits im Dezember 2010 gescheitert. Damals hatte BAC erfolgreich eine einstweilige Verfügung gegen Oliver Schulz und eine von ihm eingesetzte Privatgesellschaft erwirkt, nachdem sich dieser rechtswidrig und heimlich ohne entsprechenden Gesellschafterbeschluss Mobilfunktürme sowie Geldmittel der Infratrust-Fonds unter seine Kontrolle gebracht hatte. Der dazu notwendige Austausch der Fondsmanagementgesellschaften war ihm durch Täuschung des Treuhänders gelungen. Nach unserer Kenntnis wurden dabei vertrauliche Unterlagen der BAC und BAC Anleger entwendet und werden vermutlich rechtswidrig genutzt. Bedenklich ist vor allem, dass Medien und das Internet mit Unterlagen und Informationen gespeist werden, die bewusst unvollständig und aus dem Zusammenhang gerissen werden. In diesem Zusammenhang wird die BAC gegen Sworn auch wegen wettbewerbswidrigen Handelns klageweise vorgehen.

    Gerade in den vergangen Wochen wurden wiederholt anonyme Schreiben mit falschen Behauptungen an Anleger der BAC zur gezielten Verunsicherung verteilt. Wie der anonyme Urheber an die rechtswidrig entwendeten Daten kommen konnte ist bislang unklar. Wegen Verleumdung, Geheimnisverrat und Verstoß gegen das Datenschutzgesetz wurde bereits Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet.

    Die Geschäftsleitung der BAC Gruppe

  7. Sehr geehrter Herr Dr. Böhmer,
    die unterschiedlichsten Aussagen verunsichern sicherlich jeden Anleger bei der BAC und damit auch mich als Anleger im Infratrust 6.
    Gibt es die Möglichkeit, sich mit Ihnen telefonisch in Verbindung zu setzen ?

    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. Simone Frömbling-Fülbier

  8. Mein Name ist Heinrich Böhmer, ich bin einer von 13 Anlegern des Infratrust Premium Eins (ITP1). Insgesamt haben wir 2007 in den Infratrust Premium Eins 6,83 Millionen US-Dollar investiert. Ich möchte Ihnen einen kleinen Teil meiner bisher gemachten Erfahrungen als Anleger mit dem Quartett Franz-Philippe Przybyl, Nikolaus Weil, Stefan Beiten und Akram Baker von der BAC schildern.

    In der Einladung zur Gesellschafterversammlung des ITP1 am 29.8.2011 schrieben Herr Weil und Herr Przybyl unter Punkt 5 der Tagesordnung:

    „TOP 5: Vorstellung des Revisionsberichts der SLS Con
    Im Zuge der Auseinandersetzungen mit dem ehemaligen Management der BAC CIG, LLC wurde die SLS Con GmbH beauftragt, eine Revision in den USA durchzuführen. Der Auftrag bestand aus drei Teilen:
    1. Aufnahme des Stands der Organisation, der Prozesse und des operativen Business zum Jahreswechsel 2008/2009. Zum damaligen Zeitpunkt war Herrn Schulz die Kontroll- und Steuerungsfunktion über die Aktivitäten der BAC CIG überlassen.
    2. Untersuchung der Entwicklung der BAC-CIG vom damaligen Zeitpunkt bis zum Dezember 2010, als sich die BAC Gruppe von den Herren Schulz und Ryan getrennt hat.
    3. Analyse der von der neuen Geschäftsleitung eingeleiteten Maßnahmen im ersten Halbjahr 2011
    Die Ergebnisse hat SLS in einem Revisionsbericht zusammengefasst. Dieser liegt auf der Gesellschafterversammlung zur Einsicht aus. Die Komplementärin stellt die Ergebnisse des Revisionsberichtes vor. Es findet keine Beschlussfassung statt.“
    Nach dieser Ankündigung habe ich Herrn Dr. Bensel von der SLSCon GmbH in Berlin bereits im Vorfeld der Gesellschafterversammlung um Auskunft zu dem Revisionsbericht gebeten, mit dessen Erstellung sein Unternehmen laut Auskunft der BAC beauftragt worden war. Ich wollte mich durch Studium des Berichtes auf die Gesellschafterversammlung vorbereiten.
    Das Sekretariat von Dr. Bensel schickte mir am 25.8.2011 folgende Antwort:
    „Sehr geehrter Herr Dr. Böhmer,
    nach Rücksprache mit Herrn Dr. Bensel kann ich Ihnen mitteilen, dass er definitiv der falsche Ansprechpartner für Sie ist und Ihnen zu Ihrer Anfrage keinerlei Auskunft geben kann.
    Seiner Meinung nach sollten Sie sich an Herrn Stefan Beiten wenden. Er selbst hat mit der Sache nichts zu tun.
    Vielen Dank und viele Grüße,
    Birgit Lehmann“
    Auf der Versammlung vom 29.8.2011 trat Akram Baker als Mitglied der SLSCon GmbH in Berlin auf. Er schilderte zunächst ausführlich, welche Qualifikationen er nicht habe. Auf meine Frage, ob er der Versammlung stattdessen nicht mitteilen wolle, welche Qualifikationen ihn zum Erstellen des Revisionsberichtes befähigten, antwortete Herr Baker nicht direkt. Er verwies auf seine im Leben gemachten Erfahrungen. Parallel zum dann folgenden Vortrag legte Herr Baker Folien mit dem Logo der SLSCon GmbH, Berlin, auf. In diesen Folien bezichtigte er Oliver Schulz der widerrechtlichen Entnahme von ca. 1 Mio. US$ für private Zwecke aus der Firmenkasse der BAC, Dan Ryan bezichtigte er der widerrechtlichen Zahlung von ebenfalls 1 Mio. US$ aus der Firmenkasse an Freunde, die dafür keinerlei adäquate Gegenleistung erbracht hätten. Herr Weil antwortete auf die von mir mehrmals gestellte Frage, ob die BAC in dieser Angelegenheit Klagen gegen Herrn Schulz oder Herrn Ryan eingereicht hätte, mit „Nein“. Die Überlassung der Folien des Vortrags von Herrn Baker wurde den Anlegern zugesagt.
    In der Versammlungspause versuchte Herr Baker in Einzelgesprächen mehrere Anleger davon zu überzeugen, was dieser Schulz doch für ein schlechter Mensch sei und was für tolle Manager Herr Weil und Herr Przybyl wären. Die angesprochenen Anleger und Vermögensberater stehen als Zeugen gern zur Verfügung.
    Bis zum 5.9.2011 bat ich Herrn Przybyl insgesamt dreimal schriftlich um die Überlassung der Folien des Vortrags von Herrn Baker.
    Am 6.9.2011 schrieben Herr Weil und Herr Przybyl an die Anleger:
    „Der von Akram Baker als Zusammenfassung erläuterte Revisions- und Managementbericht samt Anlagen der SLS Con wird derzeit finalisiert und anschließend den Gremien der SLS Con zur Freigabe vorgelegt. Diesen Bericht werden wir, wie gleichfalls bereits angekündigt, mit der Langfassung des Protokolls zirkulieren. SLS Con hat uns gegenüber bereits betont, dass der Bericht lediglich innerhalb des Gesellschafterkreises verteilt werden darf.
    Bitte sehen Sie uns daher nach, dass wir Ihnen vor der Versendung des Berichtes eine Vertraulichkeitserklärung vorlegen müssen.“
    Am 12.9.2011 schrieb ich nochmals an Herrn Dr. Norbert Bensel von der SLSCon GmbH in Berlin:
    „Sehr geehrter Herr Dr. Bensel,
    als Anlage finden Sie ein Schreiben der BAC an die Anleger. Für die SLSCon und Sie ist die Stellungnahme der BAC zum Vortrag des Herrn Baker von Interesse. Herr Baker gab diesen „Revisionsbericht“ auf Folien mit dem Logo der SLSCon, die BAC hat lt. Einladung diesen Revisionsbericht bei der SLSCon in Auftrag gegeben. Herr Baker hat diesen Bericht nicht erläutert, sondern als das Ergebnis seiner Untersuchungen im Namen der SLSCon vorgestellt. Ich möchte Sie auf diesem Wege bitten, mir die Namen der Mitglieder des SLSCon-Gremiums mitzuteilen, welches angeblich über die Herausgabe des „finalisierten“ (?) Vortrages an die Anleger entscheidet. Der Vortrag wurde bereits am 29.8.2011 in voller Länge gehalten und diskutiert.
    Ich wende mich an Sie, weil ich Schaden von der SLSCon abwenden möchte.
    Für ein Telefongespräch stehe ich unter 0163-xxxxxxxx gerne zur Verfügung.
    Mit freundlichem Gruß
    Dr.Heinrich Böhmer“
    Mit Schreiben vom 20.9.2011 verlangte die BAC von den Anlegern die Unterzeichnung einer Vertraulichkeitserklärung mit Geheimhaltungsklausel, wenn ihnen der von Herrn Baker gehaltene Vortrag in schriftlicher Form überlassen werden sollte.
    Am 21.9.2011 ruderten Franz-Philippe Przybyl und Nikolaus Weil dann aufgrund massiver Proteste aus dem Anlegerkreis zurück und schrieben an die Anleger:
    „Sehr geehrte Damen und Herren,
    nach Rückfragen aus dem Kreise der Anleger zu der Auskunftsvereinbarung haben wir uns mit Herrn Akram Baker und der BAC US in Verbindung gesetzt, um eine Vereinfachung des Procedere zu erreichen. Wir konnten uns darauf verständigen, dass die Inhalte der Auskunftsvereinbarung als Hafthinweis (Disclaimer) in den eigentlichen Bericht integriert werden. Dieser Bericht wird dann direkt mit dem Protokoll der Gesellschafterversammlung versendet werden.“

    Erstaunlich, dass sie sich dazu erst mit sich selbst in Verbindung setzen müssen. Andere Entscheidungsträger in der BAC US gibt es nicht. Das ganze Gebilde wird von den Herren Beiten, Przybyl und Weil gesteuert. Beim Lesen der obigen Nachricht erschien vor meinem geistigen Auge der im Namen der Anleger kämpfende Verhandlungstitan F.P.Przybyl, der dem extrem hartgesottenen S.Beiten eine Vereinfachung des Procederes abringt. Unterstützt wurde er dabei von N.Weil, der ihm während der laufenden Verhandlung unter Lebensgefahr die Batterien seines Lichtschwertes wechselte.
    Zurück zum tatsächlichen Geschehen.
    Am 22.9.2011 wurde das Protokoll an die Anleger verschickt. Der auf Deutsch vorgetragene Bericht von Herrn Baker war als Anlage in englischer Sprache beigefügt. Die Folien mit den unter dem Logo der SLSCon GmbH erhobenen schwersten Vorwürfe wegen strafrechtlich relevanter Delikte von Herrn Schulz und Herrn Ryan fehlten und wurden bis heute nicht herausgegeben. Von einer Beauftragung der SLSCon GmbH zur Erstellung des Revisionsberichtes ist auch nicht mehr die Rede. Stattdessen schreibt die Geschäftsleitung:
    „Das gegenüber Herrn Baker erteilte Mandat bezog sich auf die Überprüfung der Bereiche Business-Development und Management-Prozesse, die IT-Systeme sowie die allgemeine Unternehmensführung.
    Prüfungshandlungen eines Wirtschaftsprüfers oder Rechtsanwaltes habe er nicht vorgenommen.“
    Der mit großer Geste von Herrn Weil und Herrn Przybyl angekündigte „Revisionsbericht der SLSCon GmbH, Berlin, “ entpuppte sich letztendlich als Stimmungsmache eines von der BAC bezahlten Mitarbeiters gegen Oliver Schulz und Dan Ryan. Die zunächst als Berichtserstellerin genannte SLSCon GmbH hat nach eigenen Angaben damit nichts zu tun. Warum man Akram Baker, der sich selbst als „kein Mobilfunk-Experte“ bezeichnet und auch keine weiteren staatlich anerkannten Qualifikationen besitzt, zum Interims-CEO eines angeschlagenen Unternehmens machte, bleibt eines der gut gehüteten Geheimnisse der Herren Beiten, Weil und Przybyl.
    Tatsache ist, dass eben dieser Akram Baker am 7.10.2011 als Interims-CEO der BAC-CIG das wenige nicht bereits in den Jahren 2007 und 2008 vernichtete Kapital der Anleger des ITP1/ITP4 in ein wertloses Unternehmen umgeleitet hat. Er kaufte 3 Tage vor der auf den 10.10.2011 anberaumten Gesellschafterversammlung mit dem letzten Geld der Fonds 1 Million Vorzugsaktien der Cyber Supply Inc., jetzt CIG Wireless. Der von Herrn Baker bezahlte Kaufpreis für diese 1 Million Aktien betrug unglaubliche 2 Millionen US$. Unglaublich deshalb, weil kurz vorher die Firma ENEX für 1.5 Millionen Aktien des gleichen Unternehmens ca. 6500.- US$ bezahlt hatte. (Kaufvertrag liegt vor). Durch die Anmeldungen der Anleger vor der Versammlung und die von mir vorgelegten Tagesordnungspunkte war sowohl Franz-Philippe Przybyl als auch Nikolaus Weil am 7.10. klar, dass ihre Abwahl auf der Versammlung am 10.10. mit hoher Wahrscheinlichkeit von den Anlegern beschlossen werden würde.

    Am 8.11.2011 wendet sich Akram Baker mit einem Schreiben an die Anleger der Infratrust Fonds, die Ihre 72 Funktürme gegen Aktien tauschen sollen. Inzwischen ist er CEO der Firma CIG Wireless Inc. (vorher Cyber Supply Inc.). Eine Million Aktien dieser Firma hatte er am 7.10.2011 unglaublich überteuert mit dem Geld der Anleger des ITP1/ITP4 gekauft. Er versucht die Anleger zu überreden, seinem Beispiel zu folgen und für nahezu wertlose Aktien ihre wertvollen Türme im Gesamtwert von rd. 37 Millionen US-Dollar herzuschenken: Anleger, denen bislang 100% dieser Masten gehören, sollen doch tatsächlich ihr Fondsvermögen gegen eine 35%-Beteiligung an einem ansonsten wertlosen Börsenmantel eintauschen! Dass die von Akram Baker in seinem Schreiben aufgestellten blumigen Ertragsrechnungen für angeblich 76 neue Standorte einer Nachprüfung nicht standhalten, verwundert mich nicht. Es handelt sich dabei nicht um Mobilfunkmasten, sondern um auf Erfolgsbasis zur Vermietung überlassene Häuserdächer eines Immobilienverwalters. (von denen noch kein Hausdach an eine Telefongesellschaft vermietet ist)
    Ich habe mir aus zwei Gründen die Mühe gemacht, den obigen Sachverhalt für die Leser dieses Blogs zu schildern. Erstens wollte ich Ihnen die Arbeitsweise der BAC in Gestalt von Stefan Beiten, Nikolaus Weil und Franz-Philippe Przybyl vorstellen. Auch die Rolle des Akram Baker in diesem Millionenspiel sollte etwas beleuchtet werden. Zweitens möchte ich die Anleger der anderen Infratrust Fonds davor bewahren, sich selbst um den größten Teil ihrer noch vorhandenen Anlage zu bringen und appelliere an Sie: Behalten Sie Ihre Mobilfunkmasten – denn damit behalten Sie einen realen Gegenwert für ihr Geld.
    Mit freundlichem Gruß
    Dr. Heinrich Böhmer
    P.S. Am 10.10.2011 wurden die BAC Asset Management GmbH als Komplementärin (mit Franz-Philippe Przybyl als Geschäftsführer) und Nikolaus Weil als geschäftsführender Kommanditist von 100% der Stimmen des gezeichneten Kapitals des Infratrust Premium Eins abgewählt.
    Zur neuen Komplementärin wurde, ebenfalls mit 100% der Stimmen des gezeichneten Kapitals, die SWORN Group GmbH gewählt. Geschäftsführer der SWORN sind Oliver Schulz und ich selbst. Wir vertreten den Infratrust Premium Eins gemeinsam. Damit ist die Wahrung der Anlegerinteressen durch mich und die Expertise im US-Mobilfunkmarkt durch Herrn Schulz gewährleistet. Die Möglichkeit zur Einsetzung eines Beirates haben wir ebenfalls geschaffen. In der gleichen Gesellschafterversammlung vom 10.10.2011 wurde ich mit 100% der Stimmen des gezeichneten Kapitals zum neuen geschäftsführenden Kommanditisten des Infratrust Premium Eins gewählt.
    Wir werden versuchen für die Anleger unseres Fonds zu retten, was Stefan Beiten, Nikolaus Weil, Franz-Philippe Przybyl und Akram Baker noch nicht vernichtet haben.
    Am 30.10.2011 um 22:44 Uhr teilte mir Herr Przybyl per E-Mail mit:
    “Guten Abend die Herren,
    anbei zur Kenntnisnahme die bei Gericht eingereichte Nichtigkeitsklage zum ITP1.
    Mit freundlichen Grüßen
    Franz-Philippe Przybyl”
    Als Anlage angeheftet war ein 41-seitiger Schriftsatz der Kanzlei Herbst-Bröcker an das Landgericht Berlin. Ziel dieser Klage ist es, die am 10.10.2011 von allen Gesellschaftern mit 100% des gezeichneten Kapitals gefassten Beschlüsse wegen angeblicher Treuwidrigkeit für nichtig erklären zu lassen. Kläger sind Nikolaus Weil und die BAC Asset Management GmbH, vertreten durch Franz-Philippe Przybyl. Beklagte sind die SWORN Group GmbH, vertreten durch ihre Geschäftsführer Oliver Schulz und Dr.Heinrich Böhmer, sowie alle Anleger des Infratrust Premium Eins.
    Bleibt den Beteiligten zu wünschen, dass Herr Weil und Herr Przybyl noch genügend Anlegergelder für die Bezahlung der Gerichtsgebühren in der Kasse haben. Eine Zustellung der avisierten Klage durch das Gericht ist bis heute nicht erfolgt.

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